PM: Das KuK muss saniert, statt geschlossen werden

Veröffentlicht am 24.11.2019 in Stadtrat

Klar zum Erhalt des Kultur- und Kongresszentrums (KuK) steht die Geraer SPD-Fraktion. Für sie ist das Infragestellen des Hauses durch einige Vertreter der AfD in den Stadtratsausschüssen keine Alternative. „Wer überhaupt und auch noch in der Bewerbungsphase um die Kulturhauptstadt den Fortbestand des Hauses bezweifelt, ist nicht bei Trost“, so SPD-Fraktionsvize Heiner Fritzsche.

Die letzte Oberbürgermeisterin hatte auch schon dessen Schließung geplant und damit dem Haus schwer geschadet. Sie wurde sicher auch deshalb abgewählt, vermutet Fritzsche. Er erinnert daran, dass das knapp 40 Jahre alte Haus unter Denkmalschutz steht und auch deshalb zu erhalten ist. „Ziel der SPD-Fraktion ist es, einen hohen Fördermittelanteil für die nötige Sanierung des KuK zu erreichen und zwar nicht nur für die energetische Sanierung mit dem EFRE-Programm, sondern für die Gesamtsanierung. Dazu könnten auch Städtebaufördermittel zum Einsatz kommen, sagt Heiner Fritzsche.

Auf seinen Antrag hin, hat der Haushalts- und Finanzausschuss am Montag den Oberbürgermeister aufgefordert, Unterlagen zu dem Planungsprozess vorzulegen. In diesem Prozess muss nach Überzeugung der SPD-Fraktion auch das Betriebskonzept erneuert werden. Im Kultur- und Sportausschuss hatte ein AfD-Mitglied den Abriss in Erwägung gezogen. Außerdem hatte Harald Frank (AfD) im Haushalts- und Finanzausschuss beantragt, Sanierungsmittel für das KuK gänzlich zu streichen. Dieser Antrag wurde richtigerweise einhellig abgelehnt, so Fritzsche. Mit dem Haushaltsbeschluss erwartet die SPD-Fraktion, dass nicht nur die Planungsmittel 2020 eingestellt werden.

 
 

Mitglieder der SPD-Fraktion



Heiner Fritzsche, Monika Hofmann (Vorsitzende) und Tilo Wetzel.

 

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